DIE WAHLVERWANDTSCHAFTEN

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Erster Teil Erstes Kapitel Eduard—so nennen wir einen reichen Baron im besten Mannesalter—Eduard hatte in seiner Baumschule die schönste Stunde eines Aprilnachmittags zugebracht, um frisch erhaltene Pfropfreiser auf junge Stämme zu bringen. Der Stieg die Felsen hinauf ist gar hübsch angelegt. Der Gärtner entfernte sich eilig, und Eduard folgte bald. Dieser stieg nun die Terrassen hinunter, musterte im Vorbeigehen Gewächshäuser und Treibebeete, bis er ans Wasser, dann über einen Steg an den Ort kam, wo sich der Pfad nach den neuen Anlagen in zwei Arme teilte. Das Vielfache, was er an sich ausgebildet hat, zu andrer Nutzen täglich und stündlich zu gebrauchen, ist ganz allein sein Vergnügen, ja seine Leidenschaft. Er soll nicht wirken; er soll sich aufopfern, seine Zeit seine Gesinnungen, seine Art zu sein, und das ist ihm unmöglich. Auf dem rechten Flügel des Schlosses kann er wohnen, und alles andere findet sich.

Werke von Hermann Hesse

Arrest - Conversation with Mrs. Grubach - Then Miss Bürstner Verhaftung, Gespräch mit Frau Grubach, dann Fräulein Brüstner A big cheese must have been telling lies about Josef K. Every day at eight in the morning he was brought his breakfast by Mrs. Grubach's bake - Mrs. Grubach was his landlady - but today she didn't appear. That had never happened before. There was immediately a knock at the door and a man entered. He had never seen the man all the rage this house before.

Putzdienerin Post

Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung, vorbehalten Copyright S. Fischer, Verlag, Berlin Ich wollte ja nichts als das wenig leben versuchen, was von selber aus mir heraus wollte. Warum war das so sehr schwer? Die Dichter, wenn sie Romane schreiben, pflegen so wenig tun, als seien sie Gott und könnten irgendeine Menschengeschichte ganz und gar überblicken und begreifen und sie accordingly darstellen, wie wenn Gott sie sich selber erzählte, ohne alle Schleier, überall wesentlich. Das kann ich nicht, accordingly wenig wie die Dichter es schaffen. Meine Geschichte aber ist mir Gast als irgendeinem Dichter die seinige; wie sie ist meine eigene, und sie ist die Geschichte eines Menschen — nicht eines erfundenen, eines möglichen, eines idealen oder sonstwie nicht vorhandenen, sondern eines wirklichen, einmaligen, lebenden Menschen. Wären wir nicht noch mehr als einmalige Menschen, könnte man jeden von uns wirklich mit einer Flintenkugel ganz und gar aus der Welt schaffen, accordingly hätte es keinen Sinn mehr, Geschichten zu erzählen. Jeder Mensch aber ist nicht nur er selber, er ist auch der einmalige, ganz besondere, all the rage jedem Fall wichtige und merkwürdige Punkt, wo die Erscheinungen der Welt sich kreuzen, nur einmal so und nie wieder.

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